Feuer an Bahnkabeln: Polizei geht von vorsätzlicher Tat aus – Ermittlungen laufen
(Eclépens VD). Am Freitag, 9. Oktober 2026, ist in Eclépens in der Nähe der SBB-Gleise ein Brand ausgebrochen, bei dem elektrische Kabel beschädigt wurden und der Bahnverkehr unterbrochen wurde.
Polizei und Staatsanwaltschaft gehen derzeit von einer vorsätzlichen Handlung aus; die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
- Zeit: Freitag, 9. Oktober 2026, gegen 3.15 Uhr
- Ort: Bei den SBB-Gleisen in Eclépens
- Schaden: Elektrische Kabel für die Lichtsignalisierung ausser Betrieb
- Folge: Bahnverkehr zwischen Lausanne und Yverdon/Vallorbe unterbrochen
- Erste Erkenntnisse: Polizei vermutet eine vorsätzliche Handlung
- Verfahren: Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet
- Ermittlungen: Sicherheitspolizei Waadt, Brandermittlung und kriminaltechnische Spezialisten
Am Freitag, 9. Oktober 2026, gegen 03.15 Uhr wurde die Polizei über einen Brand in der Nähe der SBB-Gleise bei Eclépens informiert. Elektrische Kabel auf Bodenniveau, die der Lichtsignalisierung dienen, brannten und sind ausser Betrieb. Der Bahnverkehr zwischen Lausanne und Yverdon/Vallorbe ist auf unbestimmte Zeit unterbrochen.
Nach den ersten Feststellungen der Polizei vor Ort scheint eine vorsätzliche Handlung die Ursache des Ereignisses zu sein.
Die Staatsanwaltschaft wurde informiert, und der diensthabende Staatsanwalt eröffnete eine Strafuntersuchung, um die genauen Umstände und Ursachen des Brandes zu klären sowie den oder die Urheber zu identifizieren. Er übertrug die Ermittlungen den Ermittlern der Waadtländer Sicherheitspolizei.
Das Ereignis erforderte den Einsatz von drei Patrouillen der Gendarmerie, einer Patrouille der Hundebrigade, Ermittlern der Sicherheitspolizei, insbesondere der Brandermittlungsgruppe und der kriminaltechnischen Brigade (BPS). Auch ein technisches Team der SBB begab sich vor Ort.
Über die ersten Auswirkungen des Brandes auf den Bahnverkehr und den eingerichteten Ersatzverkehr berichtete Polizei.news bereits am Freitagmorgen.
Quelle: Police cantonale vaudoise / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © Police cantonale vaudoise