Appenzell AI: Neue Verkehrsregeln im Dorf – Tempo 20 und klare Parkzonen

Der Bezirk Appenzell hat die angeordnete Begegnungszone im Dorf Appenzell in den letzten Tagen signalisiert und markiert.

Die Polizei informiert, was nun gilt.

An diversen Orten wurden nach Vorgabe von Verkehrsplanern grosse Pflanzentöpfe gestellt und mit Verkehrssignalen ausgestattet. Mit ihrer Dimension und der Positionierung erzielen sie eine gewisse Torwirkung und visualisieren den Uebergang in die Begegnungszone.

Die Verkehrsteilnehmenden, ob zu Fuss oder auf Rädern, sollen den Uebergang in die verkehrsberuhigte Zone sichtlich spüren. Die Standorte der Behälter wurden auch mit der Stützpunktfeuerwehr Appenzell besprochen und selbst für den Hubretter ist die Durchfahrt an allen Stellen wie bisher möglich. Die Bepflanzung erfolgt nach den Eisheiligen.

Für viele Verkehrsteilnehmende, seien es Fussgängerinnen und Fussgänger, aber auch Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker, sind die Signale «Begegnungszone» neu. Deshalb informiert die Kantonspolizei, was in dieser Zone tatsächlich gilt:

In einer Begegnungszone dürfen zu Fuss gehende Personen die ganze Verkehrsfläche benützen. Sie sind gegenüber den Fahrzeugen vortrittsberechtigt, dürfen diese jedoch nicht unnötig behindern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h. Das Parkieren ist nur an den durch Signale oder Markierungen gekennzeichneten Stellen erlaubt.

Die Kantonspolizei wird in den nächsten Tagen vermehrt im Dorf Appenzell präsent sein und dabei besonders auf die neuen Regelungen hinweisen. Später wird sie sie wenn nötig auch mit Sanktionen durchsetzen.

 

Quelle: Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
Bildquelle: Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden